Bayern ist Kulturstaat. Was so in der Verfassung steht, muss nun auf den Prüfstand: Drehverbote, Veranstaltungsverbote. Bis heute gab es nicht einmal ein Nachdenken über eine Entschädigung für dieses „Tätigkeitsverbot“ einer ganzen Branche. Kultur lebt von Veranstaltungen, Gemeinschaft, Gästen, Publikum. Jedes Exit-Szenario stellt Veranstaltungen ganz hinten an: wären Impfungen für alle verfügbar, könnte man über Veranstaltungen nachdenken. Nachdem sich die Staatsregierung Ende März aus dem Soforthilfeprogramm für Freie, Solo-Selbstständige und Unternehmen bis 10 Angestellte verabschiedet hat und es bei den LfA und KfW Krediten noch immer hakt, wird hinter vorgehaltener Hand auf die Jobcenter verwiesen. Sieht so die viel beschworene Rettung unserer Kultur aus? Wer wird den Institutionen, die überleben, wieder Leben einhauchen nach der Krise? Und gibt es Dinge, die wir aus der Krise mitnehmen können, um unsere Film- und Kulturlandschaft beim Neustart für alle Akteurinnen und Akteure nachhaltig und krisenfest zu gestalten? Ein Gespräch mit Grünen Vertreter*innen von Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Mit Gewerkschaft, Verbänden und Dir!
Mit dabei:
- Erhard Grundl Siegemund
- Sanne Kurz, MdL
- Satu Siegemund, Vorstand BVR – Bundesverband Regie e.V.
- Annette Katharina Greca, ver.di München & Region ver.di Bayern connexx.av / ver.di FilmUnion
- David Süß, Stadtrat, Vorsitzender Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V.
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