Grüner Feminismus, inklusiv und pluralistisch
Das grüne Grundsatzprogramm ist kein feministisches Manifest und doch radikal futuristisch. Heide Oestreich schreibt in ihrem feministischen Zwischenruf: „Und man kann sagen: Zum Glück. Denn es entwirft ein Gesellschaftsbild, in dem das, was man sich so landläufig unter feministischen Manifesten vorstellt, ganz schön alt aussehen lässt. Es stellt nämlich zwei Begriffe ins Zentrum, in denen der Exklusivanspruch des Feminismus auf eine gute Art aufgehoben wird: Pluralität und Inklusion.“
Männlichkeiten und Autoritarismus
Sebastian Winter beschäftigt sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit seit vielen Jahren mit Rechtsextremismus und dem Zusammenhang von Geschlecht und Ressentiment. Und geht in diesem Fachgespräch aus sozialpsychologischer Sicht der Frage nach, was rechte, autoritäre Modelle in einer komplexer werdenden Welt so attraktiv macht und was das für die politische und pädagogische Praxis bedeuten kann.
Die Hälfte der Macht im Verfassungskonvent
Im April 2021 wählen die Chilen*innen einen Verfassungskonvent. Die 155 Mitglieder – die Hälfte davon Frauen – sollen innerhalb eines Jahres eine neue Verfassung erarbeiten. Das ist ein weltweites Novum. Im Interview schildert die chilenische Feministin Gloria Maira ihre Einschätzung.
Feministische Termine:
n. Vereinb. | Feminismus – ja bitte! Helga Stieglmeier tourt durch Bayern | Auf Anfrage auch in deinem OV/KV
16.02. | Die Hälfte der Macht | online, 18 Uhr
19.02. | Sichtbar werden. Intergeschlechtliche Menschen in Bayern | online, 18 Uhr
02.03. | Frauen bewegen die Welt. Parlamentarischer Abend | online, 19 Uhr