§ 218 – Wie geht es weiter? Medizinische Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen in der Oberpfalz

In der Oberpfalz steht es sehr schlecht um die medizinische Versorgung für Frauen, die ihre Schwangerschaft abbrechen möchten. Das muss sich dringend ändern! Was hat uns in diese Lage gebracht und wie können wir sie verbessern?

Seit über 150 Jahren gibt es den § 218 im Strafgesetzbuch, der Schwangerschaftsabbruch zur Straftat macht. Die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen wird in der gynäkologischen Fachärzt*innenausbildung nicht gelehrt. Die Folge ist, dass es nur mehr wenige Ärzt*innen gibt, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.
So weit, so bekannt. Was bedeutet das konkret für ungewollt Schwangere? Wo finden sie Hilfe? Was steckt hinter der Beratungsregelung? Wie viele Frauen sind betroffen und wie umfangreich sind die Hilfsangebote in der Oberpfalz? Was wird die Regierung unternehmen und welche Wünsche haben wir an die Regierung?

Darüber diskutieren wir mit

  • Sabine Balan, Geschäftsführerin von pro familia Regensburg und Herr Thoralf Fricke, Geschäftsführer des pro familia Landesverbandes Bayern. Sie werden fachlichen Input bieten und die Hintergründe erläutern.
  • Saskia Weishaupt, MdB und Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion für Frauengesundheit. Sie wird erklären, welche Handlungsspielräume die Bundesregierung hat und inwiefern sie sie nutzen wird.

Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussion. Für Gebärdendolmetschung ist gesorgt.

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