Antisemitismus in Kunst und Kultur nach dem 7. Oktober

Antisemitismus in Kunst und Kultur nach dem 7. Oktober: alte Kontinuitäten, neue Herausforderungrn – Was braucht es jetzt? 

Hört rein am Montag, den 4. März von 16-17 Uhr, auf dem Instagram-Kanal von Sanne Kurz beim Insta-Live mit unserer bayerischen Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger.

Als am 7. Oktober die Gäste eines Musikfestivals beim Tanzen wie Tiere gejagt, brutal niedergemetzelt, ermordet und vergewaltigt worden waren, war es sehr lange sehr still in Kunst und Kultur. Irgendwann kamen Statements. Leise. Sehr vereinzelt Solidaritäts- oder Trauerkonzerte, wenig an Schrei nach Ende solcher Attacken auf – ja auch auf die freie Kunst und die Freiheit, zu tanzen wie und mit wem ich will.

Antisemitismus in Kunst und Kultur hat langen und schrecklichen Bestand, fast kein Jahr vergeht ohne Antisemitismus-Skandal im Kulturbetrieb. Nach dem Zwangs-Abbruch der Hannah Arendt Lesung im Hamburger Bahnhof Berlin jetzt den Unsäglichkeiten rund um die Berlinale müssen wir dringend reden.

Wie geht es jüdischen Stimmen heute? Was macht es mit der Kunstfreiheit, wenn Boykottaufrufe und Störungen lauter sind als Einladungen und Lesungen? Und was kann man konkret tun gegen Antisemitismus in Kunst und Kultur?

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